Tipps & Tricks


  • Nehmen Sie sich Zeit mit dem Patienten vor der Behandlung dessen Vorstellungen und Wünsche zu erfahren und die Behandlungsmöglichkeiten zu besprechen. Diskutieren  Sie nach erfolgter Behandlung  mit dem Patienten über das Ergebnis und inwieweit es dessen Erwartungen entspricht.

  • Lassen Sie sich grundsätzlich die Einverständniserklärung und den Aufklärungsbogen unterschreiben, bevor Sie mit der Behandlung beginnen. Fragen Sie nach möglichen Erkrankungen wie Grippe oder Erkältung innerhalb der letzten Wochen und lehnen Sie im Falle einer positiven Antwort die Behandlung ab. Damit vermeiden Sie die Gefahr einer immunologischen Reaktion ( Granulombildung). Ist eine Lippenaugmentation vorgesehen, fragen Sie ob eine Neigung zu Herpes vorliegt. Bei Bejahung sollten Sie grundsätzlich ein topisches Antiherpesmittel verordnen und es prophylaktisch über 1 Woche anwenden lassen.

  • Machen Sie grundsätzlich im Sitzen ein Foto vor und nach der Behandlung. So können Sie dem Patienten den Erfolg demonstrieren. Wenn Sie beabsichtigen ein Anästhetikum zu injizieren, nehmen Sie das Foto vor der Injektion auf, um Artefakte durch Schwellung zu vermeiden

  • Injizieren Sie langsam und der Faltenlinie folgend beim Herausziehen der Nadel. Wenden Sie einfache Techniken an. Die Tunneltechnik ist traumatischer und kann vermehrt Hämatombildung indizieren.

  • Machen Sie sich einen genauen Plan wie Sie injizieren wollen und welches Volumen Sie verwenden wollen und suchen Sie sich das geeignete Produkt danach aus.

  • Es empfiehlt sich grundsätzlich eine Anästhesie durchzuführen, sei es durch Injektion (Zahnarztblock) oder durch die Anwendung einer anästhesierenden Salbe. Verwenden Sie grundsätzlich ein Anästhetikum ohne Adrenalin zur Injektion, um mögliche Herzrhythmusstörungen zu vermeiden.

  • Am besten lassen sich die Falten beurteilen, wenn der Patient in aufrechter Position sitzt. Beachten Sie, dass nach Injektion des Anästhetikums leichte Schwellungen auftreten können, die ein verändertes Bild der Falten erzeugen.

  • Sanfte Massage der injizierten Areale führt zu einer besseren Verteilung des injizierten Materials im Gewebe und zu einem gleichmäßigeren Ergebnis.